Was kostet eine Website 2026? Kostenfaktoren, Folgekosten und Festpreis
„Was kostet eine Website?“ ist die Frage, auf die es keine einzelne Zahl gibt. Ein Baukasten-Auftritt, den Sie selbst bauen, ein Festpreis-Angebot für eine kompakte Unternehmensseite und ein individuelles Projekt mit Shop und Schnittstellen sind drei völlig verschiedene Dinge. Dieser Ratgeber zeigt, woraus sich die Kosten zusammensetzen, welche Folgekosten viele vergessen und welche Fragen Sie Anbietern stellen sollten, damit Sie Angebote vergleichen können. Wir nennen bewusst keine Marktstatistik: Seriöse Durchschnittswerte für „die“ Website gibt es nicht, und Preise schwanken stark.
Wovon die Kosten abhängen
- Umfang: Eine Seite mit Leistungen und Kontakt kostet weniger als ein Auftritt mit zehn Unterseiten, Blog und Mehrsprachigkeit.
- Design: Ein angepasstes Layout auf Basis bewährter Vorlagen ist günstiger als ein vollständig individuelles Design samt Konzept und Nutzerführung.
- Funktionen: Kontaktformular, Terminbuchung, Newsletter-Anbindung, Online-Shop oder Mitgliederbereich erhöhen den Aufwand. Jede Schnittstelle zu einem Fremdsystem will gebaut, getestet und gepflegt werden.
- Inhalte: Texte, Fotos und Logo. Liefern Sie sie fertig, sparen Sie Geld, lassen Sie sie erstellen, kommen Kosten hinzu.
- Barrierefreiheit und Datenschutz: Eine Website, die von Anfang an lesbar, per Tastatur bedienbar und datensparsam (zum Beispiel ohne extern geladene Schriften) gebaut ist, spart später teure Nacharbeit. Das nachträgliche Beheben von Barrieren und Datenschutzlücken ist in der Regel aufwendiger als der saubere Bau.
- SEO-Grundlagen: Titel, Beschreibungen, Überschriften, Weiterleitungen und eine Sitemap gehören bei einem professionellen Projekt dazu. Fortlaufende Suchmaschinenoptimierung ist ein eigenes Thema.
Drei Wege zur Website im Vergleich
| Weg | Kostenstruktur | Passt zu | Vorsicht bei |
|---|---|---|---|
| Baukasten (selbst bauen) | Niedrige laufende Gebühr, wenig Einmalkosten, dafür Ihre eigene Arbeitszeit | Einfache Seiten, wenn Sie Zeit und Lust haben | Grenzen bei Design, Header-Konfiguration, Datenschutz-Einstellungen und Barrierefreiheit; Wechsel später aufwendig |
| Agentur oder Freelancer (Stundensatz oder Projektpreis) | Je nach Aufwand, oft ein höherer Einmalbetrag | Individuelle Konzepte, größere Projekte | Offene Stundenkontingente ohne Obergrenze, unklarer Leistungsumfang |
| Festpreis-Anbieter mit klaren Stufen | Einmaliger Festpreis je Leistungsstufe, ein Angebot vorab | Kleine und mittlere Unternehmen mit klaren Anforderungen | Prüfen, was nicht enthalten ist (Hosting, Domain, Inhalte, Änderungen) |
Konkrete Eurobeträge nennen wir hier nur für Yanqiva (siehe unten). Für andere Anbieter holen Sie am besten mehrere Angebote mit demselben Briefing ein, damit sie vergleichbar sind.
Folgekosten und häufig vergessene Posten
- Domain: Die Adresse kostet laufend einen kleinen Betrag pro Jahr.
- Hosting: Der Server, auf dem die Website liegt, wird meist monatlich oder jährlich bezahlt. Bei manchen Angeboten ist er im Projektpreis nicht enthalten.
- E-Mail-Postfächer: Gehören oft nicht zum Hosting-Paket.
- Pflege und Updates: Systeme, Plugins und Themes brauchen Aktualisierungen, sonst entstehen Sicherheitslücken. Dazu zählen Backups und Überwachung.
- Änderungen nach dem Start: Neue Seiten, neue Texte und Umbauten werden meist nach Aufwand berechnet. Klären Sie, wie viele kleine Änderungen im Projekt enthalten sind.
- Rechtstexte: Impressum und Datenschutzerklärung müssen stimmen. Wer sie erstellt, ist oft nicht Teil des Pakets. Anbieter von Websites liefern in der Regel keine Rechtsberatung. Eine Prüfung der Texte durch eine Fachperson ist ein eigener Posten.
- Fotos und Lizenzen: Bildrechte und Schriftlizenzen können Kosten verursachen.
- Dienste von Drittanbietern: Buchungstools, Newsletter-Dienste oder Shop-Systeme haben eigene Gebühren.
Ob und wie Sie die Kosten steuerlich ansetzen können, klärt Ihre Steuerberatung.
Festpreis oder Stundenabrechnung?
Ein Festpreis schafft Planungssicherheit, solange der Leistungsumfang klar beschrieben ist. Achten Sie darauf, dass das Angebot schriftlich festhält, welche Seiten, Funktionen und Änderungsrunden enthalten sind, bis wann geliefert wird und was zusätzlich kostet. Bei der Abrechnung nach Stunden sollten Sie eine Aufwandsschätzung und eine Obergrenze verlangen. So erkennen Sie früh, wenn ein Projekt aus dem Ruder läuft.
Beispiel: So kalkulieren wir bei Yanqiva
Damit Sie ein konkretes Beispiel haben, hier unsere Leistungsstufen. Alle Preise sind Endpreise. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechnen wir keine Umsatzsteuer.
- Basic: 299 € (Einführungspreis bis 31.12.2026, danach 349 €), einmalig. Kompakte Website mit 1 bis 3 Seiten auf Basis bewährter Layouts, an Ihre Farben und Ihr Logo angepasst, mit Kontaktformular und SEO-Grundlagen.
- Business: ab 590 €, einmalig. Bis zu 8 Seiten, an Ihre Marke angepasstes Design, Kontaktformular oder Buchungstool, Integrationen.
- Premium: individuelles Angebot, Orientierung ab 1.490 €. Für größere Vorhaben mit Shop, Mitgliederbereich oder Schnittstellen.
- Yanqiva Pflege: 39 €/Monat für Hosting, technische Updates, Backups und Monitoring bei Basic- und Business-Websites. Mindestlaufzeit 12 Monate, die Domain kommt hinzu.
Hosting und Domain sind nicht im Projektpreis enthalten. Rechtstexte wie Impressum und Datenschutzerklärung erstellen Sie selbst oder lassen sie von einer fachkundigen Stelle erstellen; wir binden sie technisch ein. Vor dem Start erhalten Sie ein verbindliches Angebot, die Anfrage ist unverbindlich. Alle Details finden Sie unter Website erstellen lassen, die Preise im Überblick unter Preise. Wer schon eine Website hat und nur Probleme beheben möchte, braucht oft keine neue: Dafür gibt es den Einzel-Fix und das Fix-Paket.
Diese Fragen sollten Sie Anbietern stellen
- Was genau ist im Preis enthalten (Seiten, Funktionen, Änderungsrunden, Support nach dem Start)?
- Was kostet zusätzlich: Hosting, Domain, Postfächer, Lizenzen, Rechtstexte?
- Wer liefert Texte und Bilder, und was kostet es, wenn sie fehlen?
- Wie ist die Website barrierearm und datensparsam gebaut? Werden zum Beispiel Schriften lokal ausgeliefert?
- Wem gehören Domain und Website am Ende, und kann ich jederzeit wechseln?
- Wie lange dauert die Umsetzung, und was passiert, wenn sich Inhalte verzögern?
- Wie wird die Website nach dem Start geprüft und gepflegt?
Ein guter Anbieter beantwortet diese Fragen vor Vertragsschluss schriftlich. Planen Sie auch einen Relaunch einer bestehenden Website, lesen Sie die Website-Relaunch Checkliste, damit Sie keine Sichtbarkeit verlieren.
Häufige Fragen
Wie viel sollte eine Website für ein kleines Unternehmen kosten?
Das hängt von Umfang, Design und Funktionen ab. Eine kompakte Seite mit wenigen Unterseiten ist deutlich günstiger als ein Auftritt mit Buchungssystem oder Shop. Vergleichen Sie Angebote nur, wenn sie denselben Leistungsumfang beschreiben, und beachten Sie die laufenden Kosten für Domain, Hosting und Pflege.
Sind Hosting und Domain im Preis einer Website enthalten?
Nicht automatisch. Bei Yanqiva sind Hosting und Domain nicht im Projektpreis enthalten. Hosting lässt sich über die optionale Yanqiva Pflege abdecken, die Domain kommt hinzu. Fragen Sie bei jedem Anbieter ausdrücklich nach.
Lohnt sich ein Festpreis gegenüber Stundenabrechnung?
Ein Festpreis bietet Planungssicherheit, wenn der Leistungsumfang klar beschrieben ist. Bei Stundenabrechnung sollten Sie eine Aufwandsschätzung und eine Obergrenze vereinbaren.
Hinweis: Dieser Ratgeber gibt den Stand zum Veröffentlichungsdatum wieder und ist eine allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung. Die Preisangaben zu Yanqiva stammen aus unserem aktuellen Angebot (Stand der Seite).
Website erstellen lassen Bestehende Website kostenlos prüfen
Weiterlesen im Ratgeber
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- Website-Relaunch Checkliste für kleine Unternehmen: SEO, Recht und Technik: Weiterleitungen, SEO, Datenschutz, Barrierefreiheit und Technik vor, am und nach dem Livegang.
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Alle Themen im Ratgeber, die Prüfbereiche unter Website-Check.